Auf die Stimmung kommt es an, und da liegt was in der Luft

Aufbruchstimmung oder Resignation? Optimismus oder Verzagtheit?

Aber das lässt sich nicht verordnen, sondern braucht Fakten, reale Handlungen.

Gestern habe ich „hart aber fair“ gesehen. Da empört sich ein eingebürgerter Syrer, dass er sich jetzt nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt als Bürger zweiter Klasse fühlen würde und Angst hätte, dass ihm die deutsche Staatsbürgerschaft, die er als zusätzliche neben seiner syrischen erhalten hat, wieder entzogen wird.

Dazu spielt Herr Klamroth eine Redesentenz von Alice Weidel ein, dass die AfD die erfolgten Einbürgerung „genau unter die Lupe nehmen werde“, sie also hinsichtlich ihrer Rechtmäßigkeit prüfen wird. Das ist für ihn empörend, weil es ihm und anderen Eingebürgerten Lebenssicherheit nehmen würde.

Alice Weidel hatte ihre Aussage getroffen, nachdem bekannt wurde, dass Hunderte, Tausende (?) Einbürgerungen aufgrund gefälschter Zertifikate über Fähigkeiten in der deutschen Sprache erfolgt sind.

Das ist einer der vielen Flachsinne unserer büro…, äh „demokratischen Mitte“. Entscheidend ist nicht, was einer kann, und er muss es auch nicht praktisch beweisen, achiwo, entscheidend ist, welche Bescheinigungen er vorlegt. Aufgrund dieser werden Antragsteller allein auf digitaler Grundlage eingebürgert, ohne dass ein Beamter jemals ein Wort mit ihnen gewechselt hat.

Daran sehe ich deutlich, welche Bedeutung die politisch Verantwortlichen in dieser Gesellschaft ihrem eigenen Staat zumessen. Offenbar gar keine. Jeder kann „Deutscher“ werden mit Lug und Betrug, ohne einen Satz Deutsch zu können.

Wissen Sie, was jetzt passieren wird, liebe Leser? 

Diejenigen, die sich mit gefälschten Dokumenten die deutsche Staatsbürgerschaft erschlichen haben, werden nun doch noch anfangen, tatsächlich Deutsch zu lernen, denn sie wollen nicht, dass ihr Betrug auffliegt. Sie werden sich also tatsächlich in integrierender Weise auf die deutsche Gesellschaft zubewegen.

Und wem ist das zu verdanken? Der „demokratischen Mitte“? Achiwo. Den „Faschisten“ in der AfD! Ein Politikwissenschaftler hat sie im öffentlich-rechtlichen Fernsehen so charakterisiert, auch nachdem eine überwältigende Mehrheit sie in Sachsen-Anhalt gewählt hat.

Das meine ich mit der Grundstimmung, die entscheidet, ob es in einer Gesellschaft (Familie, Schule oder Firma) vorangeht oder ob Stagnation vorherrscht oder gar Rückschritt.

Nehmen wir noch ein anderes Bespiel: Die nationalen Farben der Bundesrepublik Deutschland sind nicht die Farben des Regenbogens, wie es einige Junge in Deutschland wohl tatsächlich glauben werden, sondern Schwarz-Rot-Gold. 1845 traten sie zuerst als Farben der Demokratie in Deutschland in Erscheinung. Heute wird dieses Erbe von der offiziellen Politik konsequent ignoriert.

Auf den vielen Demonstrationen und Kundgebungen der „demokratischen Mitte“ gegen eine Hälfte der Welt, nämlich „gegen rechts“, werden Sie vergeblich nach einer einzigen schwarz-rot-goldenen Fahne suchen. Dafür gibt es umso mehr Regenbogenflaggen und vielleicht auch noch rote. Diese nationale Selbstverleugnung ist absolut einmalig in der Welt. Und das unter einem einmal konservativ gewesenen CDU-Kanzler!

Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt regiert und vor den Schulen die Flaggen der Nation gehisst werden, ist das keine unbedeutende Äußerlichkeit, sondern ein Zeichen eines beginnenden Stimmungsumbruchs: Den Sprösslingen der Clans, die glauben, in Deutschland das Sagen zu haben, wird so vor Augen geführt, dass sie nicht die „neuen Herren“ sind, an die sich die Alteingesessenen anzupassen haben, sondern dass umgedreht ein Schuh daraus wird. Das ist die natürliche Logik des Lebens, die bis jetzt nur in Deutschland auf den Kopf gestellt wurde.

Unter der Führung der „demokratischen Parteien“ durften und wollten wir nicht wir selbst sein. Wir haben uns den US-Amerikanern angebiedert. Nun bleibt uns die EU, für die wir alles machen wollen, aber bloß nicht für uns selbst.

Der Ekel vor dem Eigenen geht für die Repräsentanten der Eliten hier wie der Schauspielerin Sandra Hüller so weit, dass sie sagt, sie könne und wolle sich nicht mit Deutschland identifizieren, sondern nur mit Thüringen und Europa. Wollen wir wetten, dass sie trotzdem Preise von dem Staat erhalten wird, den sie ablehnt? (Ich würde das Thüringen und „Europa“ überlassen.) Das ist wie mit der deutschen Staatsbürgerschaft. Die bekommen unter der jetzigen und den vergangenen deutschen Regierungen auch die Leute, die den deutschen Staat und die deutsche Sprache ausdrücklich ablehnen.

Es ist Zeit für einen Umbruch. Er hat begonnen.

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