Insgesamt sinkt die Kriminalität. Das ist erfreulich, aber sie bleibt auf hohem Niveau. Das ist besorgniserregend. Unter den Jugendlichen und Heranwachsenden steigt sie sogar hinsichtlich körperlicher Übergriffe.
In der Altersgruppe der 14 – 18-Jährigern werden deutsche Jugendliche dreimal so oft Opfer der Attacken ausländischer Jugendlicher wie umgedreht. Das ist so, obwohl inzwischen viele heißblütige Orientalen „Deutsche“ wurden und dann, wenn sie Täter sind, statistisch auch so erfasst werden.
Wer ein deutsches Kind in der Schule hat, muss sich also – statistisch gesehen – dreimal größere Sorgen um seine Unversehrtheit machen als die Eltern von Kindern mit nichtdeutscher Staatsbürgerschaft. Außer die Eltern, die gerade erst „deutsch“ wurden. Sie haben mit ihrer zweiten, behaltenen Staatsbürgerschaft ja noch ihre stolzen Landsleute, die ihnen weiter den Rücken stärken, hinter sich. Nur die Deutschen sind allein und vereinzelt; sie haben keine zweite Staatsbürgerschaft, in die sie bei Stress ausweichen können.
Wo ist die Lösung? Die deutschen Eltern können doch beantragen, ihre Staatsbürgerschaft zu ändern, damit ihre Kinder in die Schicht der besseren, ehrenwerten, hauptsächlich nichtdeutschen Menschen aufsteigen können.
Und: Es muss viel mehr Demokratieprojekte gegen die Gefahr von rechts geben. Warum grinsen die deutschen Kinder auch so blöd und frech, wenn sie von nichtdeutschen geschlagen werden?
Warum können einige deutsche Mädchen immer noch nicht die kulturelle Überlegenheit türkischer oder arabischer „Loverboys“ akzeptieren und zieren sich, wenn sie von diesen auf den Strich geschickt werden? Wissen sie die kulturelle Bereicherung durch ihre migrantischen Gefährten etwa immer noch nicht zu schätzen, obwohl es so viele Projekte und Workshops gab, die ihn diese vor Augen geführt haben? Sind sie immer noch bockig, stur und misstrauisch, wenn ein junger Türke oder Araber ihre Liebe will? Haben sie denn gar nichts gelernt aus ihrer großen historischen Schuld?
So sind und waren die Nazi-Deutschen schon immer. Auch am Ende des 2. Weltkrieges wiesen deutsche Frauen und Mädchen die sexuellen Avancen ihrer Befreier schnöde zurück, jedenfalls die meisten von ihnen. Kein Wunder, sie waren ja auch noch nicht so multikulturell gebildet, wie das die heutige deutsche Jugend ist. Umso schlimmer ist es, dass trotz der jahrzehntelangen Erziehung zur Demokratie und Offenheit immer noch so viele Vorurteile und Ressentiments bei den Deutschen verblieben sind.
Und gerade jetzt sollen Gelder für weltoffene Demokratieprojekte in Deutschland gestrichen werden. Unfass! Ein Fall, der zeigt, wie gut sie funktionieren, solange es sie noch gibt, geht gerade durch die Medien: Zwei arabische Flüchtlinge haben einen US-amerikanischen Studenten mit einem Cutter-Messer in Dresden schwer verletzt, der einer jungen deutschen Frau helfen wollte, die in der Straßenbahn von ihnen geschlagen wurde. Diese junge Frau ist so gehirnwaschen durch den allgemeinen Geist der Zeit in Deutschland und – ich vermute – auch durch immer wieder neue Demokratieprojekte und interkulturelle Workshops, dass sie volles Verständnis für den „Flüchtling“ hat, der sie schlägt. Sie kehrt regelmäßig zu ihm zurück, obwohl sie weiß, dass er damit nicht aufhören wird. Sie habe keine Strafanzeige wegen der Schläge gestellt, weil sie sie nicht so schlimm findet. Und: „Er passt ja auch auf mich auf.“
Wenn das kein Erfolg der Erziehung zur Kultursensibilität in den verschiedenen Demokratieprojekten ist. Und auch den Loverboys gehen die Mädchen in Deutschland nicht aus. Denn das schlimmste Verbrechen hier ist nicht etwa die Verletzung der Körper Schwächerer, sondern der Ehre „Geflüchteter“. Vorurteile gegen Migranten sind das Schlimmste, was sind da schon ein paar Schläge oder Vergewaltigungen dagegen? Und wahrscheinlich waren die angeblichen Opfer auch selbst nicht ganz so unschuldig. Warum zeigen sie auch obszön ihr freies Haar und verbergen es nicht, wie es sich gehört, unter einem Kopftuch!
Tief in ihrem Hirn ist durch die ausdauernde und uneigennützige Bildungsarbeit guter Deutscher versenkt: Ausländer sind sowieso und von vornherein die besseren Menschen. Die Deutschen müssen eben sensibler mit ihren kulturellen Besonderheiten umgehen. Dann nehmen sie nur die Hand zum Schlagen, wofür ein solches Mädchen schon sehr dankbar ist, doppelt: dass es erstens den „Handschlag“ für ihresgleichen wenigstens insofern doch gibt und dass zweites der gute starke Mann (diese Eigenschaften gelten, sofern es kein deutscher ist) nicht ein Messer genommen hat oder eine Bierflasche, die er auf dem Kopf eines Menschen zertrümmert, wie es zumindest einer der beiden schon vor dieser Straftat tat und – selbstverständlich – immer noch hier in Freiheit lebt. Wo leben wir denn!? In Sachsen/Deutschland! Aber wehe, ein Deutscher sagt ein falsches Wort. Darauf lauern sie nur die guten Menschen in den Meldestellen gegen falsches, widernatürliches, also „rechtes“, nationalbewusstes Denken und Sprechen.
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„Alle Abiturienten brachten eine Flagge mit, aber niemand eine deutsche.“ Das ist die Lage. Wo? Natürlich in Deutschland. Und die Abiturienten, die eine nichtdeutsche Flagge mitbrachten, wurden zum großen Teil schon in Deutschland geboren, zum Teil sogar schon ihre Eltern. Trotzdem ist ihnen ihre migrantische Tradition wichtiger als das Land, das ihnen ermöglicht hat, in Freiheit aufzuwachsen und das Abitur abzulegen. Das wirft ein Schlaglicht auf das kulturelle Selbstbewusstsein der Deutschen als Nation. Aber/und: Wer sich selbst nicht liebt, kann auch die anderen nicht achten. (Ich habe schon oft darüber geschrieben, zum Beispiel hier.)
