Wie bei einer Lokomotive, die an ihrem toten Punkt stehen geblieben ist.
- „Wer nichts eingezahlt hat, kriegt weniger als die, die hier jahrelang Steuern und Sozialabgaben bezahlt haben.“ Das ist ein sinnvoller Vorschlag von Johannes Winkel. einem jungen CDU-Bundestagsabgeordneten. Das liegt so was von auf der Hand, dass schon viel „krankes“ Denken dazugehört, es nicht kurzfristig umzusetzen. Die noch nie etwas eingezahlt haben, sind in aller Regel jung. Sie können dann das machen, was in aller Welt gilt: Selbst sehen, wo sie bleiben. Wobei das Bürgergeld für sie ja nicht vollständig abgeschafft werden, sondern nur, sagen wir, um 20 Prozent gekürzt werden soll. Das gäbe einen Schub. Haben wir aber offensichtlich nicht nötig, wenn es nach denen geht, die in diesem Land etwas zu entscheiden haben. Dann lass es doch lieber – zum Beispiel – dabei bleiben, dass Notaufnahmen völlig überlastet sind und Menschen sterben müssen, weil ihnen nicht rechtzeitig geholfen werden kann. Das ist doch lange nicht so schlimm, wie Menschen, die noch nie in Deutschland gearbeitet haben, aus ihrer bequemen Wohlfühlzone zu holen.
- Wer alt genug zum Auftragsmorden ist, ist auch alt genug dazu, in einer geschlossenen Einrichtung bleiben zu müssen. Ich komme darauf durch den Fall eines 13-jährigen Jungen arabischer Herkunft, der aus den Niederlanden zu einem Auftragsmord nach Deutschland geschickt wurde. Da die Behörden hier wegen seinem Alter „nichts machen“ können, haben sie ihn gern wieder in die Niederlande zurückgeschickt. Dort konnte er in Haft genommen werden, weil die Strafmündigkeitsgrenze dort bei 12 Jahren liegt. Generell soll das nach meiner Meinung für Kinder und Jugendliche aber nicht der gewöhnliche „Knast“ sein, sondern eine Spezialeinrichtung für Minderjährige: streng mit klaren Strukturen und einem System abgestufter Folgen für Inhaftierte, die sich an die Regeln halten können (mehr Freiräume) und die, die immer noch glauben, keine Rücksicht auf ihre Mitmenschen nehmen zu müssen: mehr Auflagen, mehr Kontrolle und Führung. „Strafen“ stehen nicht neben oder außerhalb der Erziehung, wie das verwirrte Verantwortliche hier zu glauben scheinen („Hilfe statt Strafe!“). Wie unprofessionell kann man sein! Eine gute, passende Strafe gehört zu jeder effektiven Erziehung. Wenn sich lange genug schon etwas fehlentwickelt hat, ist sie oft der Anfang des Umdenkens. Entweder steuert das Leben selbst den Leidensdruck bei, der zum Umdenken führt, oder er muss pädagogisch künstlich erzeugt werden. Das ist die pädagogische Leistung, ihn rechtzeitig und maßvoll auszuüben, immer mit der Möglichkeit, „nach oben“, hin zu einem besseren Verhalten auszuweichen. Es kommt auf den Stil und Ton des pädagogischen Handelns an. Selbst eine Bestrafung kann auf ruhige, einfühlsame, menschenfreundliche Art und Weise erfolgen. Viel schlimmer ist das offizielle Verbot von Strafen, aber untereinander, unter den Jugendlichen herrscht brutale Gewalt. Das subtile Drohen damit sehe ich oft in Kriminalfilmen: Wir tun dir nichts, natürlich nicht. Wir wollen uns ja nicht die Hände schmutzig machen, aber wenn du nicht redest, stecken wir dich als „Rechten“ zu den Linken oder umgedreht. Der normale Knast ist in der Tat zu gefährlich für Minderjährige. Dort droht die Gefahr, dass ältere Häftlinge die jungen missbrauchen.
- Wer in Deutschland jahrelang studiert, auf Kosten der deutschen Steuerzahler, auch nur an Fachhochschulen, lernt kein Wort Deutsch. Englisch reicht vollständig aus. Offensichtlich soll er nicht in Deutschland arbeiten können. Wir bilden für die Welt aus. Unter dem machen wir es nicht. Wir versorgen hier nicht nur Menschen aus aller Welt, die es natürlich nicht nötig haben, die Sprache ihrer Versorger zu lernen. Lieber lernen diese als die spießigen Streber, die sie sind, Englisch. Sie benutzen sozusagen die Zugewanderten für ihre persönliche Weiterbildung, so wie übereifrige Eltern ihre Kinder zum Ausleben ihres Gutmenschentums benutzen und ihnen viel zu viel abnehmen, nur um sich selbst moralisch gut fühlen zu können.
