Es wurde immer wieder gewarnt: Wenn ein Aggressor nicht gestoppt wird, bedroht er immer mehr Länder, schließlich sogar europäische

Jetzt ist es tatsächlich so gekommen: Dänemark, das zu den ersten neun Ländern der Europäischen Gemeinschaft bzw. Union gehört, wird direkt bedroht: Ein Teil seines Staatsgebietes, Grönland, soll abgetrennt und einem anderen, einem großen Staat zugeschlagen werden, der das unverblümt so fordert.

Das musste ja so kommen, wenn der freie und demokratische Westen Putin gewähren lässt. Wie bitte? Es ist gar nicht Putin, der offen und direkt, ein europäisches Land bedroht? Es ist nicht „Väterchen Zar“, sondern „Daddy Trump“, wie ihn der Generalsekretär der Nato liebevoll nennt.

Ein Glück, dass Deutschland zur großen westlichen Demokratie gehört. Dafür lohnt es sich doch zu sterben, wenigstens zu darben. Die deutschen Kommunen verelenden und Deutschland zahlt immer mehr für die Ukraine, dreimal so viel wie Frankreich. Das hindert Selensky nicht, „Europa“ pauschal Handlungsunwilligkeit und -unfähigkeit vorzuwerfen. „Undank ist der Welten Lohn“, besonders offenbar für Deutschland.

Vor nicht langer Zeit wurde Selensky noch von Trump und Vance gemaßregelt für seine Undankbarkeit wie ein dummer Rabauke vom Schulhof. Jetzt hat er diese Undankbarkeit einfach seitlich verschoben hin zu „Europa“ und dessen Hauptfinanzier Deutschland. Und uns gefällt das, offenbar; wir lassen es uns jedenfalls gefallen.

Zum Glück gibt es in Deutschland inzwischen eine große Oppositionspartei, die als Alternative getestet werden sollte. Hat sie das Alleinstellungsmerkmal unter den deutschen Parteien, den Eid, den Bundeskanzler und Minister schwören müssen, wenn sie ihr Amt antreten, tatsächlich gerecht zu werden, nämlich ihre

„Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm [zu] wenden“ ?

Diese Frage ist sehr berechtigt, denn für einen Großteil deutscher Politiker aus allen „demokratischen“ Parteien gibt es gar kein „deutsches Volk“ mehr. Das Adjektiv zu Volk „völkisch“ haben sie als rechtsextrem gebrandmarkt. Für sie gibt es höchstens eine deutsche „Bevölkerung“, besser noch: Menschen auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland, die aber, wenn sie nicht deutscher Abstammung sind, größten Wert auf ihre Herkunftsnationalität legen.

Sogar die US-amerikanische Schmelztiegelnation betrachtet sich trotz jahrhundertelanger Einwanderung als ein Volk. Inzwischen wird diese Einwanderung streng reguliert und kontrolliert, ganz anders als unter Führung der „demokratischen“ Parteien in Deutschland. Sie bestehen – zum Beispiel – darauf, dass auch der über eine angemessene Karenzzeit hinaus in Deutschland voll versorgt wird, dessen Asylbegehren gerichtlich durch mehrere Instanzen bis hin zur obersten abgelehnt wurde. Ich glaube, das gibt es wirklich nur hier.

Nun gut, vielleicht ist das human. Dann muss es aber auch für Deutsche gelten: Der Antrag auf Wohngeld, Kindergeld oder ähnliches wurde rechtskräftig abgelehnt. Bezahlt werden muss trotzdem weiter, wenn in Deutschland gleiches Recht für alle gelten soll.

In Deutschland kann man nach dem Mehrheitswillen der demokratischen Parteien sein Geschlecht ändern, ab dem 14. Lebensjahr, einmal im Jahr. Dann müsste man genauso seine Nationalität ändern dürfen, und jeder deutsche Bürger müsste das Recht auf eine zweite und dritte Staatsbürgerschaft haben. Da wird sich doch wohl irgendein Vorfahre finden, der Österreicher, Schweizer, Ungar, Italiener oder, oder war. Und dann „freie Wahl für freie Bürger“, je nachdem, was in einer bestimmten Situation für einen Einzelnen am günstigsten ist. So entsteht bestimmt ein gesellschaftlicher Zusammenhalt, Hauptsache Frei!-Heit!

Unsere Eliten müssen sich mal entscheiden: Entweder modernisieren sie den Wortlaut des Amtseides deutscher Bundespolitiker oder sie finden zur Erkenntnis zurück, dass es doch ein deutsches Volk gibt, genauso wie ein französisches, polnisches, italienisches usw.

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