Oder: Ich bin der Karl, ich kann spinnen, auch vom „Neuen Deutschen Bund“.
Deutschland hat sich weitgehend aufgegeben, sprachlich und kulturell. Es fühlt sich nur in der Gruppe stark wie ein Jugendlicher, der ohne seine „Gang“ schwach, ängstlich und verzagt ist.
Diese „Gang“ oder „Familie“ ist für Deutschland seit dem Ende des 2. Weltkrieges, der „Westen“, der „demokratische“ und „freie“. Seine Führungsmacht bedroht, überfällt und annektiert immer wieder souveräne Länder. Angefangen mit Korea, über Vietnam, bis zum Irak und anderen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens, die ich gar nicht alle aufzählen kann. Letzte Objekte der Begierde sind Kanada und Grönland.
Das weiß die ganze Welt. Nur die politische Klasse in Deutschland will es nicht wahrhaben. Sie ist bereits damit ausgelastet, die völkerrechtswidrigen Aktionen nichtwestlicher Länder anzuklagen und zu verurteilen, insbesondere die Russlands und Chinas.
Was kann Deutschland machen, wenn immer offensichtlicher wird, dass die „Gemeinschaft“, an die es sich gehangen und in die es sich integriert hat, moralisch hohl und verlogen ist und zunehmend zerfällt, nach der Devise „Rette sich, wer kann!“ Auch die nationalen Interessen und Widersprüche in der EU treten immer mehr zutage.
Sie wurde gegründet, um Deutschland einzuhegen, seinen Wiederaufstieg als ernstzunehmender Mitgestalter der Weltpolitik zu verhindern. Eine solche Anti-Haltung ist entschieden zu wenig, um etwas Neues und Großes aufzubauen, wo den Bürgern die Luft wegbleibt, wie jetzt in den USA, wo Präsident Trump und Vizepräsident Vance zum großen Wurf für einen Aufbruch der US-amerikanischen Nation angetreten sind.
Da gibt es wieder Hoffnung, da gibt es wieder Visionen und einen Glauben daran, dass die Zukunft für die US-Amerikaner entschieden besser sein wird, als es die Gegenwart ist und – erst recht – als es die Vergangenheit war.
In Deutschland steht kein „großer Wurf“ an; kleinmädchenhaft versuchen sich die deutschen Eliten beim Werfen: Plubbs, fällt der Ball kurz nach dem Abwurf wieder auf den Boden.
Trump und Vance denken weit und großräumig „out of the box“ (bei ihnen kann ich diesen Anglizismus verwenden, da sie Englischsprachige sind); die Deutschen schaffen es nicht, aus ihrer „Kiste“ geistig herauszugucken, sie bleiben in ihr gefangen und das auch noch unten in Bodennähe.
In diesem Sinne werden die allermeisten Leser das, was ich hier gedanklich ausbreite, für völlig absurd und undenkbar halten.
Was ist es? Wenn die alte Gemeinschaft, zu der wir nach dem 2. Weltkrieg gehörten, zerfällt, müssen wir uns einer neuen anschließen. Nein! Wir sind selbst wer! Wir müssen eine neue gründen mit Deutschland als Zentrum: Einen neuen Deutschen Bund, in den kein Land gezwungen wird, aber die vom alten deutschen Bund werden eingeladen, wieder dazuzugehören.
Der alte Deutsche Bund löste das Heilige römische Reich deutscher Nation von 1815 bis 1866 ab. Zu ihm gehörten im „großdeutschen“ Sinn die beiden großen Gegenspieler der deutschen Nation Preußen und Österreich, Letzteres einschließlich Ungarns und mit seinen damaligen Kronländern, vor allem Böhmen, Mähren, Kroatien, Slowenien. Außerdem hatten sich an seiner Gründung Dänemark und die Niederlande beteiligt.
Das waren Länder, die zusammenpassten; sie einigte eine Mentalität. Mit diesen Ländern lässt sich ohne Probleme eine gemeinsame Währung, die „Neue Mark“ einführen, während in der jetzigen Europäischen Gemeinschaft Mentalitäten zusammengezwungen wurden, die einfach nicht zusammengehören.
Der große Ausgleich mit Russland
Mit Russland wird Deutschland bzw. der Neue Deutsche Bund (NDB) den großen Ausgleich suchen und finden. Ostpreußen mit der Hauptstadt Königsberg/Kaliningrad ist das Land, das die beiden großen europäischen Nationen zusammenführt.
Der Westen unter Führung der USA hatte 1945 nichts Besseres zu tun, als Ostpreußen Stalin zuzuschanzen. Damit haben sie der Sowjetunion bzw. Russland die vollständige Kontrolle über die Ostsee erlaubt. Das war damals wie heute wirklich sehr vorausschauend und klug vom freien und „demokratischen“ Westen.
Und Deutschland, das beraubt wurde, muss die Zeche bezahlen, die steigenden Aufwendungen, die nötig sind, um den russischen Aggressor mit dem zusätzlich an der Ostsee vom Westen geschenkten Brückenkopf in Schach zu halten.
Wenn Putin schon angeblich so schlimm ist, glaubt der „gute Westen“ dann wirklich, dass Stalin damals besser war? Wenn das „böse Russland“ heute einfach andere Länder überfällt und annektieren will, glaubt der Westen dann wirklich, dass sich Stalin damals dauerhaft an den Nichtangriffspakt mit Deutschland halten wollte? Hitler war ihm offenkundig „nur“ zuvorgekommen und dafür hatte es in den Augen des demokratischen Westens als Strafe die Abtretung Ostpreußens an die Sowjetunion/Russland verdient?
Und jetzt soll Deutschland solidarisch an der Seite dieses Westens stehen, der es damals verraten hat und der selbst andere Länder annektiert und nach weiteren ganz aktuell greift? Nein! Da fällt uns doch was viel Besseres ein.
Ostpreußen soll das Gemeinsame sein, dass Russland und Deutschland bzw. den NDB verbindet. Wir richten dort eine Sonderwirtschaftszone ein, so wie das die Briten und China mit Hongkong taten. Nur noch die Menschen dürfen dort einen festen Wohnsitz haben, die sowohl Russisch wie Deutsch gut beherrschen bzw. zumindest auf einem guten Weg dazu sind. Nichts mit Englisch. Deutsch und Russisch sind angesagt.
Wer weiter dort leben will, muss innerhalb von 10 Jahren nachweisen, dass er beide Sprachen gut „kann“, es sei denn, er ist schon Rentner. Befindet er sich 5 oder weniger Jahre vor dem Renteneintritt, muss er wenigstens eine der beiden Sprachen beherrschen und Grundkenntnisse in der anderen haben.
Das gibt einen Auftrieb für die an den Rand gedrängten Sprachen und Kulturen der beiden größten Nationen Europas. Die Goetheinstitute und die entsprechenden auf russischer Seite werden sich vor Anfragen nicht retten können.
Das ist der große Wurf, den ich meine, viel kraftvoller als der Kleinmädchenwurf des Westens: Plubbs.
