Liebe(s) Leben

Das Geschäft mit der Einsamkeit

Man spricht von Einsamkeit, wenn man sich sozial isoliert fühlt. Ein jeder empfindet dabei anders, und heute kann theoretisch jeder etwas dagegen tun. Schwierig besonders für Frauen, die das 7. Lebensjahrzehnt schon überschritten haben, den Lebenspartner durch Tod oder Trennung verloren.… Weiterlesen

Die triebhafte Unordnung ist die Wurzel allen Übels

Ich habe gestern Abend am Mittwoch, dem 4.12.24, auf Arte einen Film über Capote und seinen „Tatsachenroman“ „kaltblütig“ gesehen. Der lässt mich diese Erkenntnis, die in der Überschrift steht und die ich schon länger hatte, noch klarer sehen. 

Im Roman schildert Capote die Ermordung einer ganz und gar rechtschaffenden vierköpfigen Farmerfamilie, Mann, Frau und zwei jugendliche Kinder, eine Tochter und ein Sohn, durch zwei brutal kaltblütige Räuber, die in der Nacht in das Haus eingedrungen sind.… Weiterlesen

Ich schäme mich für diesen Staat

Latife Arab berichtet in ihrem Buch „Ein Leben zählt nichts – als Frau im arabischen Clan“ über ihr Leben in Deutschland.

Mir sträuben sich die Haare, wenn ich das lese:

„Im Alter von fünf Jahren reist die Familie mit Latife und ihren damals drei Geschwistern nach Deutschland aus.… Weiterlesen

Die Resonanz und das Glück

Ich habe zu wenig Resonanz – auch mit dieser Seite. Aber ich habe überhaupt Resonanz, ich bin sozusagen ein „Kleinbauer“ auf diesem Gebiet, ich besitze nur ein kleines Stück veröffentlichtes „(Geistes)Land“, aber es ist wenigstens mein eigenes.

Glücklichsein und wahrgenommen zu werden, eine Wirkung mit dem zu haben, was ich sage und schreibe, auch zeige an Körpersprachlichem, gehören direkt zusammen.Weiterlesen

„Erwachsene gehen mich nichts mehr an,/ Ich muss nun an die Enkel denken“

So stellt das Johann Wolfgang Goethe in den „Zahmen Xenien“ fest. An Zelter, einen Freund, schreibt er 1828:

„Das kleine Volk im zweiten Grade hat etwas eigen Anmutiges und Gefälliges.“

In Bezug auf den erstgeborenen Enkel Walter spricht Goethe in einem Brief vom 16.06.1819 an den in Weimar lebenden englischen Schriftsteller Melish sogar von „großväterlicher Affenliebe“, obwohl er glaubte, wie es sich bei Eckermann nachlesen lässt, dass der Zweitgeborene Wolf(gang) mehr sein eigenes Naturell geerbt hätte, während Walter mehr das seiner Mutter.… Weiterlesen

Haltlos und ohne ein praktisch wirksames Gefühl der persönlichen Verantwortung für das eigene Tun oder (wieder mal): Die unerzogene Gesellschaft

Gestern Abend habe ich im „Ersten“ eine Dokumentation mit dem  „Volksarzt“ Eckart von Hirschhausen gesehen. Es ging um die zunehmenden Fälle von Übergewicht  in der deutschen Gesellschaft. Inzwischen sterben hier entschieden mehr an „Überernährung“ als an Unterernährung. 

Paradox: Die verzweifelt nach Essen suchen und nicht genug finden bzw.… Weiterlesen