Zeitzeichen Autismus & Erziehung

Die Umwertung aller Werte oder: Nicht mehr Herr im eigenen Haus

Eigentlich wollte ich den nächsten Beitrag der Reihe „Mein Weg ins Leben“ endlich fertigstellen. Es geht auch in Kürze damit weiter. Aber vorläufig schlägt das Zeitgeschehen weiter Kapriolen, angetrieben von den deutschen Politmeistern Merkel, Scholz, Merz, Habeck und stracks auch noch von der FDP (Frau Zimmermann).… Weiterlesen

Praktische Folgen führen weiter als ewiges Gerede/Gemeckere (Teil 7.2 vom „Weg ins Leben“)

Teil 2 der Diskussion meines /1/ pädagogischen Konzepts in der erweiterten Schulleitung

„Wie soll das gehen?“, fragt der Internatsleiter: „Die Eltern von Schülern, die auf dem Zeugnis in ‚Rücksicht‘ eine Fünf oder Sechs haben, müssen eine zusätzliche Erziehungsaufwandsgebühr bezahlen? Oftmals können sich ja gerade die Kinder nicht benehmen, deren Eltern wenig Geld haben.“… Weiterlesen

Gewinnst du die Führung, gewinnst du alle: Die Vorentscheidung (Teil 7.1 von „Mein Weg ins Leben“)

Herr Karius, der Schulleiter des privaten Schulkomplexes in Waldberg, meinte, Cornelia und ich sollten unser pädagogisches Konzept der erweiterten Schulleitung vorstellen. Deren Mitglieder waren er selbst mit seinen zwei Stellvertretern, ein Ehepaar, dem über eine gemeinnützige GmbH der Schulkomplex gehörte, und ein älterer Herr, ein ehemaliger Intendant eines kleinen Stadttheaters, der die Schule mitgegründet und auch Anteile in die GmbH eingebracht hatte.… Weiterlesen

„Ich habe meinen Frieden gemacht“

Das steht an einem Holzkreuz auf dem Leipziger Ostfriedhof, wo ich gelegentlich spazieren gehe. Derjenige, den dieser Ausspruch betrifft, ist ungefähr 10 Jahre jünger als ich. Als ich ihn das erste Mal gelesen hatte, war ich vor allem skeptisch: Wie soll das möglich sein, relativ früh zu sterben und dann „seinen Frieden“ gemacht zu haben?… Weiterlesen

„Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie … dieser Zöllner“, betete der Pharisäer. (Lukas 18:11) Klassismus ist keine Erfindung der Neuzeit, nur das Wort ist neu.

Der Pharisäer in der Bibel unterscheidet zwischen seinesgleichen und „den anderen Leuten“, zu denen er auch „Räuber, Ungerechte, Ehebrecher“ zählt.

Das ist Klassismus in Reinkultur. Man nehme eine Klasse, Gruppe oder Schicht plus die damit verbundenen gängigen Vorurteile, tüte die Menschen entsprechend ein – und schon hat man ein bequemes Instrument, um beurteilen zu können, mit wem man es zu tun und was man von ihm zu erwarten hat.… Weiterlesen

Was macht eigentlich Ihr Klassenbewusstsein?

Wenn man von mir verlangen würde, den aktuellen Zustand der menschlichen Gesellschaft in drei Sätzen zusammenzufassen, dann würde ich schreiben:

1. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. 2. Der Weltfrieden ist akut gefährdet. 3. Die Mächtigen riskieren um ihres Machterhalts willen die Unbewohnbarkeit unseres Planeten.… Weiterlesen

Darf ich aufstehen? Oder: Die Kunst des Brückenschlagens vom Ich zum anderen Ich

Jede Zeit hat ihren Geist. Wir leben in der Zeit des „Jeder macht seins (wann und wie er will)“. Das gilt jedenfalls für die sogenannte westliche Welt. Ergebnis ist der massenhafte Aufwuchs von „Autisten“.

Aber wie soll ein Kind lernen, sich auf den Mitmenschen zu beziehen, wenn es immer darin bestärkt wird, das zu lassen und zu tun, was ihm gerade in den Sinn kommt?… Weiterlesen