„Ostdeutschland“ – eigentlich ein Tabu

Am vergangenen Freitag (20.02.26) staunte ich nicht schlecht, als ich in meinem Konsum in Leipzig im Zeitungsstand eine neue Zeitung, die „Ostdeutsche Allgemeine“, liegen sah. Dieser Titel ist in altdeutscher Schrift ausgeführt.

Da ich langsam bin und meiner Zeit nicht so schnell hinterherkomme, generell, habe ich erst einmal gedacht, dies ist eine Zeitung für die Gebiete, die damals, Ende der Vierziger Jahre, kurz vor meiner Geburt, als meine Eltern in der Blüte ihres Lebens standen – für mich also gar nicht so lange her -, zum Osten Deutschlands gehörten, allerdings nach der totalen Niederlage Deutschlands im 2.… Weiterlesen

Das gab es „früher“ nicht

Der deutsche Verkehrsminister fordert, dass Bahnmitarbeiter besser vor körperlichen Angriffen und Diffamierungen, wie Anspucken, vom Staat beschützt werden müssten. Generell geht es um den Schutz von Menschen, die im Auftrag des Staates etwas für seine Bürger tun, zum Beispiel auch Rettungssanitäter, Ärzte, Feuerwehrleute und Polizisten. Weiterlesen

Die heile Halbwelt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Früher, zu tiefsten DDR-Zeiten hatte ich mit meinem Vater öfter einmal den Presseclub am Sonntagmittag auf ARD geguckt. Es gab echten Streit, der meistens manierlich bei Weißwein, Zigarren- und Zigarettenrauch ausgetragen wurde. 

Das ist heute im immer noch westdeutschen ARD-Fernsehen undenkbar.… Weiterlesen

Gretchenfragen, kurz gefasst

1. Lady Gaga hat sich Verse von Rainer Maria Rilke auf ihren Oberarm tätowieren lassen, und zwar auf Deutsch.

Wenn das heute junge Menschen täten, deren Muttersprache Deutsch ist, würden die meisten von ihnen Rilke bestimmt erst ins Englische übersetzen, bevor die Nadel zur Tat schreiten darf.… Weiterlesen

Die soziale Ordnung ist die Grundlage und mit ihr die Sicherheit; erst danach ist eine individuelle Freiheit möglich, die weiterführt

Und davor, sozusagen in der Null- oder Präambel-Ebene, kommt das Wohlwollen und der Optimismus. Das ist das Geheimnis jeder gelingenden Be- und Erziehung – auf jeden Fall auf zwischenmenschlicher Ebene, wahrscheinlich auch auf zwischenstaatlicher.

Als Rentner leite ich ab und zu noch Seminare mit jungen Erwachsenen.… Weiterlesen

Die „Fließrichtung“ ist’s – darauf kommt es im Verhältnis von Individuellem und Kollektivem an

Wie entwickelt sich das Leben? Indem sich der Einzelne an die Gesellschaft anpasst oder umgedreht? Das ist nicht nur die „Grundfrage der Erziehung“, sondern auch ein leitendes Thema dieser ganzen Internetseite.

Es geht um beides, weil sich beides dialektisch durchdringt: Das Individuum entwickelt sich durch die Beziehungen zu anderen Menschen, also durch den Grad und die Qualität der Kollektivität seines Lebens.… Weiterlesen